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Organisation, Ränge und Titel

Jeder Priester im Alten Ägypten handelte primär im Auftrag des Königs. Ein spezieller Priesterstand, wie bei der Katholischen oder Orthodoxen Kirche, existierte weder im Alten Reich (ca. 2707–2216 v.Chr.) noch im Mittleren (ca. 2137–1781 v. Chr.). Einige Personen, die in der Administration des Landes tätig waren, hatten ganz einfach auch mehrere Monate im Jahr in den einzelnen Tempeln Dienst zu tun. Die Einteilung erfolgte nach sogenannten "Phylen" - vier bzw. fünf an der Zahl. In einem Fünf-Phylen-System bedeutete das einen dreißigtätigen Monat Dienstzeit aller fünf Monate. Nach dieser Dienstzeit kehrten sie zu ihren Tätigkeiten im Zivilleben zurück. Nur sehr wenige Ämter waren bereits permanent, so zum Beispiel der Vorlesepriester. Erst seit dem Neuen Reich gibt es zumindest einige 'professionelle' Priester, wohl auch deshalb, weil viele mehrere Ämter versahen, was ihnen einen Monat Dienst z.B. im Amuntempel, einen im Hathortempel, usw. einbrachte. Nichtsdestoweniger war der größte Teil der im Tempel Beschäftigten nach dem Rotationsprinzip organisiert, und zum Teil arbeiteten sie in Schichten Tag und Nacht. Einen Monat dienten sie im Tempel, die folgenden drei arbeiteten sie auf ihren Feldern oder in Verwaltungsämtern, und dann kehrten sie wieder für einen Monat in den Tempel zurück. In der Regel wurde in jenen Tempeln der Dienst ausgeübt, dessen Gottheit am ehesten mit dem weltlichen Beruf des Priesters in Verbindung gebracht werden konnte. Ärzte waren häufig Priester der Sachmet. Spezielle Exemtionsgesetze verhinderten, dass Tempelangestellte für andere Staatsprojekte herangezogen werden durften - schließlich war die Aufrechterhaltung des Kultes von vitaler Bedeutung für das Wohlergehen des Staates.

Wir können unterscheiden zwischen sogenannten "hem-netjer" (=Gottesdienern), die das Sanktuar betreten durften, und "wab"-Priestern, die eher administrative Funktionen hatten. "Hem-ka" (=Diener des Ka) waren Opferträger bei Begräbnisritualen und achteten auch darauf, dass die Stiftungen für ein bestimmtes Grab nicht etwa für ein anderes entfremdet wurden. Aber die Bezeichnungen sind in den überlieferten Texten nicht immer klar unterschieden, und sie wandeln ihre Bedeutung im Laufe der Jahrhunderte. Auch der Titel "it-netjer" (=Gottesvater) ist bekannt, aber die Position dieser Person konnte noch nicht genau definiert werden. Die Amtsbezeichnungen unterscheiden sich außerdem je nach dem Gott, in dessen Tempel Dienst getan wird. Der Hohepriester des Ra in Heliopolis trug den Titel "Größter der Schauenden", und der Hohepriester des Ptah in Memphis den Titel "Oberster Leiter der Handwerker", weil Ptah als Schöpfergott den Menschen aus Lehm geformt haben soll. Einige hochrangige Priester vereinten mehrere Titel auf sich oder hielten sogar Ämter in verschiedenen Tempeln. Der allgemeine Titel für das Oberhaupt eines Tempels lautete "hem-netjer-tepi" (=Erster Gottesdiener). "Sem"-Priester waren Teil der Bestattungszeremonien. Normalerweise führte der älteste Sohn des Verstorbenen diese Riten durch. Daher werden "sem"-Priester oft mit der charakteristischen Jugendlocke porträtiert. Aber bereits seit der 3. Dynastie wurde diese Bezeichnung auch von Nicht-Verwandten, 'gewöhnlichen' Priestern getragen, die beim Bestattungsritus die Mundöffnungszeremonie durchführten. Ein besonders wichtiges Amt war das des "cheriheb" (Vorlesepriesters). Er hatte nicht nur die Ritualtexte zu lesen, sondern fungierte bei einigen öffentlichen Zeremonien auch als 'Vorbeter' und 'Chorleiter'. In der Frühzeit wurde das Amt von Mitgliedern der königlichen Familie wahrgenommen, denn der Vorlesepriester verkündete den Thronnamen des neuen Pharao.

Während sie in den Tempeln arbeiteten (sowohl den Totentempeln der Könige als auch den Göttertempeln), wurden die Priester aus Einkünften der Tempelländereien und Werkstätten versorgt, aber auch aus Zuteilungen der Opfergaben. Das notwendige Wissen für den Dienst wurde in den Tempelschulen vermittelt, bzw. den Söhnen innerhalb der Familie beigebracht. Um den Kult ausüben zu können, mussten die Priester mehrere Schriftsysteme und Sprachen (nämlich Altägyptisch, die Sprache der alten Texte) lernen. Zur Ausbildung gehörten außerdem Kenntnisse in Astronomie/Astrologie, Mathematik, Medizin. Doch nicht immer war jeder Priester hoch gebildet. Schon der römisch-griechische Geograph Strabo vermerkt in Heliopolis, dort seien nur mehr Fremdenführer zu finden. In den ländlichen Gemeinden der römischen Zeit gab es auch zum Teil illiterate Mitglieder der Priesterschaft.

 

Priesterämter (Quelle: Wilson, H.: Hieroglypen lesen)

Amtserlangung: Erbgang und Ernennung

Das entsprechende Priesteramt wurde meist vererbt, aber einige Personen arbeiteten sich durch diverse Ränge nach oben. Ein gewisser Nebwenef aus der 19. Dynastie erklärte, das es 40 Jahre dauerte, ehe er den höchsten Rang eines Hohepriesters des Amun erreicht hatte. Der Erbgang war sicherlich der Normalfall. Auch Diodorus Siculus (1. Jh. v. Chr.) berichtet in seinem Geschichtswerk, dass das Priesteramt vererbt wurde. In der 25. Dynastie rühmt sich der Priester Cher in seiner Grabinschrift bei Heliopolis, dass das Priesteramt in seiner Familie seit 13 Generation ausgeübt werde.

Genealogie der Oberpriester von Memphis, 22. Dyn., 946-736 v. Chr. (Berlin, Neues Museum, Ägyptische Sammlung)

Das "Buch vom Tempel" (die Erforschung der Papyrusfragmente ist noch nicht abgeschlossen) legt detailliert fest, wie die Familie eines verstorbenen Priesters zu versorgen sei, und was der Sohn bei der Amtseinführung zu erhalten habe, wenn er alt genug ist, die Nachfolge seines Vaters anzutreten. In der Ptolemäerzeit rund 50 vor Christus war man mit 14 Jahren alt genug, um das Amt des Hohepriesters des Ptah in Memphis auszuüben, wie die Stele des Pasherenptah im British Museum (EA 886) beweist. War der vorgesehene Nachfolger noch zu jung, musste ein Stellvertreter eingesetzt werden. Im Falle der obersten Ränge ist die Amtseinführung mit 'Inthronisation' bezeichnet. Dabei scheint neben dem reinen Erbprinzip auch eine Auswahl nach Eignung stattgefunden zu haben. Aus einem Text der Spätzeit ist eine 'Prüfung des Kandidaten', sowohl in Bezug auf Abstammung, als auch körperliche Makellosigkeit und Lesekundigkeit, überliefert. Laut Diodorus Siculus (1. Jh. v. Chr.) wurden die Priestersöhne sowohl inder Hierglyphenschrift, als auch in der 'Gewöhnlichen', vermutlich das heute mit Demotisch bezeichnete System, unterrichtet; sowie in Geometrie und Arithmetik und Sternenkunde ausgebildet.

Manchmal wurden Priester, vor allem Hochrangige, auch durch den Pharao ernannt, der den Kandidaten unter den hohen Hofbeamten auswählte. Eine solche Ernennung ist zum Beispiel unter Hatshepsut geschehen, und später Ramses II., der einen Mann namens Nebwenenef als Hohepriester des Amun in Theben einsetzte. Nebwenenef war zuvor Hohepriester der Hathor in Dendera - dieses Amt erhielt nun sein Sohn. Die Amtsübertragung geschah durch Übergabe der Siegelringe und des Amtsstabes. War der Pharao nicht zufrieden mit den Diensten seiner Priesterschaft, sprach er selbstverständlich Ermahnungen aus und konnte die Oberen eines Tempels sogar absetzen. War das gegenseitige Verhältnis gut, belohnte der König Tempel und Priester mit Geschenken und öffentlichen Lobeshymnen.

In der Dritten Zwischenzeit (11. - 7. Jh. v. Chr.) wurde die Residenz der Pharaonen von Theben nach Tanis im Delta verlegt wurde. Der Herrschaftsbereich der Könige blieb auch auf dieses Areal beschränkt, während Oberägypten als "Gottesstaat" unter der Regierung des jeweiligen Hohenpriesters des Amun von Karnak stand, wobei dieser allerdings auch aus der königlichen Familie stammen konnte. Die Konkurrenzsituation zwischen Theben und Tanis darf nicht als zu hoch eingeschätzt werden! In der Zeit dieses sogenannten "Gottesstaates" (um 1070 - 945 v. Chr.) wurde der Amtsnachfolger des Hohepriesters des Amun, der gewöhnlich dessen Familie entstammte, aber nicht unbedingt der Sohn des letzten Hohepriesters sein musste, durch ein Orakel Amuns bestätigt und dann in sein Amt eingesetzt. In dieser Zeitperiode verfügte er auch über den Oberbefehl des Heeres (zumindest) in Oberägypten. (s. Herihor)

Hohepriester Amenhotep wird von Pharao Ramses IX. für seine Bautätigkeit und militärischen Leistungen mit dem "Ehrengold" belohnt (Amuntempel, Karnak). Amenhotep verteidigte später den Tempel von Medinet Habu gegen den Angriff des aufständischen Vizekönigs von Nubien. Auf welche Weise er allerdings von der Bildfläche verschwand, bzw. entfernt wurde, ist in der Forschung umstritten.

Seite mit genaueren Infos, Fotos und Übersetzungen von Inschriften

Ein Amunpriester mit einem Schrein für seinen Gott und dem zweifachen "Ehrengold" um den Hals

(Turin, Ägyptisches Museum)

 

Unter den Pharaonen der Libyschen Dynastie wurden Kronprinzen als Hohepriester des Amun in Karnak (und in anderen Tempeln) eingesetzt, was zu Konflikten mit den alten Priesterfamlien führte, die das Prinzip der Erblichkeit gegenüber der königlichen Ernennung verteidigten. Osorkon II. (881 / 880- 852 / 851 v. Chr) setzte sogar seinen Sohn noch als Kind zum Hohenpriester des Amun in Tanis, der damaligen Residenzstadt, ein.

Hohepriester Iputj in Amtstracht mit Leopardenfell hinter seinem Vater, Scheschonk I. aus der libyschen Dynastie, vor Amun (Sog. Bubastistor in Karnak)

 

Quellen:

Frauen im Tempeldienst

Aus dem Alten Reich sind viele Frauen aus adligen und wohlhabenden Familien bekannt, die den Titel "hemet netjer" (Gottesdienerin) trugen. Sie dienten in den allermeisten Fällen aber nur in Tempeln weiblicher Gottheiten, wie Hathor (gleichzeitig mit männlichen Amtskollegen) oder Neith. Mitglieder der königlichen Familie konnten aber auch priesterliche Funktionen im Totenkult oder in Tempeln männlicher Gottheiten wahrnehmen.

Ein Mann und eine Frau beim Besprengen und Beweihräuchern von Opfergaben, gefunden in Gebelein, Hathortempel, Altes Reich (Turin, Ägyptisches Museum)

Priesterin mit Leopardenfell, 3. Dynastie

 

Opferstele der Hathorpriesterin Benenet, 11. Dynastie um 2050 vor Chr. (Hamburg, Museum für Völkerkunde)
Hathorpriesterin, Grabrelief, Neues Reich, 18. Dynastie (Ägyptisches Museum der Universität Leipzig, Quelle: Krauspe, R. (Hrsg): Das Ägyptische Museum der Universität Leipzig, 1997, Abb. 76)

 

Im Mittleren Reich sind auch die Titel einer "wabet"-Priesterin oder einer "wereschet" (Gotteswächterin) belegt, aber seit dieser Zeit nahm die Zahl der an Tempelfunktionen beteiligten Frauen ab. Der Prozess des allmählichen Ausschlusses der Frauen hängt vermutlich mit dem allgemeinen gesellschaftlichen Wandel zusammen und entspricht der zunehmenden Sakralisierung des Priester'amtes' für die männlichen Tempelbediensteten. Im Neuen Reich sind kaum mehr Frauen in den Funktionen einer "hemet netjer" anzutreffen, dafür ist der Titel einer "Tempelsängerin" jedoch mit großem Prestige verbunden und wird von Frauen mit hohem Status getragen. Vor allem die weiblichen Mitglieder der Priesterfamilien waren noch immer aktiv in den Kult eingebunden. Mehrere Frauen im Rang einer "Zweiten Gottesdienerin" sind überliefert: z. B. Ahmes-Nofretere, Gemahlin des Königs Ahmose (16. Jh. v.Chr.), die "zweite Gottesdienerin des Amun" wurde, und Mutnedjemt, Gemahlin Pharao Psusennes I. (11. Jh. v. Chr.), die den Titel für den Amuntempel und den Chonstempel innehatte. Entgegen Herodots Behauptung, dass in Ägypten keine Frauen den Priesterdienst versähen, gibt es doch auch aus seiner Zeitperiode Hinweise auf Priesterinnen (s. Stele oben), einmal abgesehen vom Amt der Gottesgemahlin.

Katjakadja, Priesterin des Min , 26. Dyn., um 550 v. Chr. (London, British Museum)

 

Tempelsängerinnen (und -Sänger)

Frauen arbeiteten in der gesamten Zeit des Alten Ägypten als Sängerinnen und Musikantinnen in den Tempeln. Ab dem Neuen Reich ist der Titel einer "Tempelsängerin" mit großem Prestige verbunden und wird von Frauen mit hohem sozialen Status getragen, was sich in der Reichhaltigkeit der Grabausstattungen wiederspiegelt.

Stele einer Tempelsängerin (Hamburg, Museum für Völkerkunde) Ushebti einer Tempelsängerin, 19. Dynastie, um 1295-1186 v. Chr. (London, British Museum Tatiaset, Sängerin im Tempel des Amun, aus einer Priesterfamilie (New York, Metropolitan Museum)

 

Särge und Grabausstattung der Sängerin im Tempel des Amun von Karnak, Henutmehyt, 19. Dyn., um 1279-1213 v. Chr. (London, British Museum)

Ushebtikasten von Henutmehyt Ushebtikasten von Henutmehyt

Särge der Tempelsängerin Henettawy, 21. Dyn., um 1039-991 v. Chr. (New York, Metropolitan Museum). Henettawy wurde in einem geplünderten alten Grab beigesetzt und nicht einmal mumifiziert.

Särge und Perlentuch der Tempelsängerin Ankhshepenwepet, 25. Dyn., um 690-656 v. Chr. (aus Theben, New York, Metropolitan Museum).

 

 

Auch Männer dienten als Musikanten und Sänger in den Tempeln:

Holzsarg des Ankh-Hap, Tempelsänger, Ptolemäerzeit (London, British Museum)

2014 wurde in Westtheben wieder ein Grab eines Tempelsängers gefunden. Es stammt aus der 3. Zwischenzeit: Artikel in der Luxor Times (Englisch) und auf Selket's Blog (Deutsch).

(Bildquelle: Luxor Times)

 

Quelle:

Die Gottesgemahlinnen des Amun

Der Titel der "hemet netjer net Imen" (Gottesgemahlin) taucht bereits in der 18. Dynastie auf, und wird meist von der Königin, bzw. einer ihrer Töchter getragen. Damals handelte es sich 'nur' um einen Titel unter weiteren. Auch Hatschepsut trug diesen Titel. Ab der 19. Dynastie taucht er jedoch nur noch sporadisch in den Quellen auf; es scheint ihm keine besondere Bedeutung beigemessen worden zu sein.

Während der Zeit des "Gottesstaates" erhöhte sich die Bedeutung des Titels wieder. Die erste Frau, die die Titel "Gottesgemahlin des Amun" und "Gottesanbeterin" trug, war Maatkare, die Tochter des Hohepriester-Königs Pinudjem I. Die neuen "Gottesgemahlinnen" waren (spätestens) seit Schepenupet I. zur Jungfräulichkeit verpflichtet und hatten weitgreifende religiöse Funktionen. Vielleicht war die Wiederbelebung und Ausweitung dieses Amtes das Ergebnis, ein stärkeres religiöses Element einzubauen, nachdem das Amt des Hohenpriesters selbst eher ein politisch-militärisches geworden war, vielleicht ging es aber seitens des Pharao auch darum, ganz einfach zu verhindern, dass sich im Süden erneute "Priesterdynastien" bildeten, die sich zur herrscherlichen Konkurrenz auswachsen konnten. Die Nachfolgerinnen der jeweiligen "Gottesgemahlin" wurden von der Amtsinhaberin adoptiert. Die "Gottesgemahlinnen" hatten einen umfangreichen eigenen Hofstaat, der weibliche und männliche Mitglieder umfasste und nicht nur auf religiöse Pflichten beschränkt war.

Im 8. Jh. v. Chr. gelang es der "Gottesgemahlin" Schepenupet I., die Macht in Oberägypten zu übernehmen. Unter Nitokris I., Tochter des assyrischen Pharao Psammetich (664–610 v. Chr.) erreichte die Macht der "Gottesgemahlinnen" ihren politischen Höhepunkt und der assyrischen Dynastie gelang eine feste Kontrolle über Oberägypten. Nitokris' Nachfolgerin Anchnesneferibre übernahm sogar den Titel des "Ersten Gottesdieners des Amun" und königliche Titel. Mit der persischen Eroberung Ägyptens im 6. Jh. erlosch die politische Gewalt die "Gottesgemahlinnen"; ihre religiöse Bedeutung blieb erhalten.

Amtstracht der Gottesgemahlin (die Federkrone fehlt), (Quelle: Pirelli, Königinnen des Alten Ägypten)

Sphinx von Schepenupet II. (Berlin, Neues Museum, Ägyptische Sammlungen)

Gottesgemahlin in Amtstracht mit der Amun-Federkrone (Grabkapelle der Gottesgemahlin Amenirdis, 8. Jh. v. Chr. , Medinet Habu)

Ihren letzten "kulturellen Einfluss" machten die "Gottesgemahlinnen" Ende des 19. Jh.s geltend: Auguste Mariette, Gründer des Ägyptischen Museums in Kairo, entwarf auf der Grundlage der Gottesgemahlin Amenirdis eine Opernfigur, die wiederum Eingang in Verdis "Aida" fand.

Quellen:

  • Dodson, A.: The Complete Royal Families of Ancient Egypt: A Genealogical Sourcebook of the Pharaohs, 2004.
  • Untersuchungen zur Verwaltung und Geschichte der Institution der Gottesgemahlin des Amun vom Beginn des Neuen Reiches bis zur Spätzeit. Band I: Katalog und Materialsammlung. Band II: Analyse und Indices (Ägyptologische Abhandlungen 37), Wiesbaden 1981.
  • Pirelli, R.: Die Königinnen des Alten Ägypten, 2008.
  • Der Sarg der Gottesgemahlin Maatkare (mit Bildmaterial)
  • Tyldesley, J.: Die Königinnen des Alten Ägypten: Von den frühen Dynastien bis zum Tod Kleopatras, 2008, S. 17